Gesundheit & Lifestyle

Goldkörbchen für meine Schätze

Ich habe ja den Luxus, umgeben von den besten Nachbarinnen auf Erden zu wohnen – immer bereit zu beraten und zu inspirieren. Dies hier ist ein Beispiel dafür! Meine eine Nachbarin hat vor einigen Monaten das Drahten für sich entdeckt. Kennt ihr nicht? Kannte ich bis dahin auch noch nicht. Dabei bastelt man Drahtkörbe, Drahtwindlicher etc. Und ihr wisst ja: Fürs Basteln bin ich immer zu haben.

Als ich also mal wieder dabei war, Ordnung bei meinen Bastelutensilien zu schaffen, bin ich auf Drahtreste von meiner Hochzeit gestoßen. Fragt mich nicht, wofür ich das verwendet habe, ich weiß es mit dem besten Willen nicht mehr. Jedenfalls lagen hier ein paar Spulen goldener Draht in zwei verschiedenen Dicken herum. Also hab ich sie mir geschnappt und habe unten geklingelt. Da sie ja eine der besten Nachbarinnen der Welt ist, hat sie aufgemacht und mir auch gleich mit viel Engelsgeduld gezeigt, wie es geht. Gemeinsam haben wir den Anfang gemacht und dann habe ich zu Hause im Laufe von ein paar Serienabenden das Körbchen fertiggestellt.

Nun fragt ihr euch aber sicher, wie das geht. Ist nicht wirklich kompliziert, aber man muss nur starke Hände haben (ja, ich hatte tagelang Muskelkater).

Ich hatte einmal dünnes Golddraht mit der Dicke 1 Millimeter, dann ein dickeres Golddraht mit 3 Millimeter Dicke, einen Stickrahmen (ist nicht wirklich nötig, aber vereinfacht das Ganze schon) und ein Band, um obenrum zu dekorieren (meine Nachbarin drahtet normalerweise mit schwarzem Draht, was auch mega aussieht!).

Ich schnitt dann 4 möglichst gleichgroße Stränge vom dickeren Draht ab und befestigte sie so am Stickrahmen, dass sie sich möglichst alle in der Mitte trafen und ich sowas wie 8 gleichgroße Kuchenstücke erhielt. Dann hieß es nur noch schön im Kreis das dünnere Drah drumherumwickeln, und zwar so, dass man immer eine Runde um das Stäbchen dreht. So lange, bis das Ganze etwas stabil ist, dann kann man es aus dem Stickrahmen lösen. Ich habe die Reihen sehr eng aneinander gehalten, weil ich da ja Schmuck reinlegen wollte und nichts durchrutschen sollte. Für einen Obstkorb oder für einen Teelichthalter kann aber aber entspannt etwas lockerer drahten.

Und weiter und weiter geht es im Kreis, bis der Teller groß genug ist, dann muss man die Stäbe biegen, sodass es nach oben geht. Und immer weiter im Kreis, bis es für den gewünschten Zweck hoch genug ist. Dann heißt es nur noch oben beenden. Da steht einem alles offen, ich entschied mich dafür, die Stäbe noch mal nach unten zu führen und unten kleine Kringel zu machen.


Oben dann das Deko-Band rein, und fertig ist mein Schmuckkörbchen. Vielleicht inspiriert euch das ja auch!

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